Sonntag, 1. Oktober 2017

Die Ritter - Leben auf der Burg, Mitmachausstellung in Stuttgart

Ich war sehr überrascht als vor ein paar Wochen eine persönliche Einladung für die Eröffnung der neuen Mitmachausstellung über Ritter im Neuen Schloss ins Haus flatterte...da wir ja abenteuerlustig sind habe ich uns gleich angemeldet.

Ein bisserl aufgeregt war ich natürlich schon..ihr wisst ja..ich und Neues ;-) Agnes war gut gelaunt obwohl das Entertainment Programm im Auto wegen Kabelbruch ausfiel und da wir noch Zeit hatten schlenderten wir zuerst über den Markt am Schillerplatz. Nachdem sie fast jeden Standbesitzer persönlich begrüßt hatte sahen wir die Ritter hoch zu Ross und dann gab`s kein Halten mehr:



Dann wurden wir innen herzlich empfangen und suchten uns einen Platz. 




Ganz stilecht wurde das Programm mit dem Jugendblasensemble der Musikschule Stuttgart mit Fanfaren untermalt. Die beiden Moderatoren Muschda und Johannes vom Tigerenten Club wurden selber zum Ritter geschlagen und erklärten wie so eine Organisation einer Ausstellung funktioniert und wie lange da geplant und gebaut wurde. Toll finde ich dass ein Kinderbeirat bei der Planung und Umsetzung dabei war.




Dann war es endlich soweit und das rote Band zur Ausstellung wurde durchgeschnitten. Auf über 1000 m² wird das Leben der Ritter im 12. und 13. Jahrhundert kindgerecht dargestellt. Es gibt ganz viel zum Ausprobieren:
Stadtmauern können aufgebaut werden


Mit diesem Holzrad kann man Lasten heben:


Es stehen Kisten mit Ritterkostümen zur Verfügung damit man sich wie 
ein Burgfräulein fühlen kann ;-)


Es wird gezeigt wie die kleinen Ritter damals gespielt haben:


wie sie gebadet und geschlafen haben:


Muschda und Johannes konnte man auch oben nochmal persönlich treffen und auch sie wurden ausgiebig umarmt ;-) Ein Autogramm hat Agnes auch bekommen...


An der Bogenstation hat sie gleich Merida gesagt und wollte unbedingt den Pfeil abschießen..


Hat nicht so funktioniert wie sie das wollte, also kam Plan B zum Einsatz :-D


 Es gibt Pferde zum Reiten..


eine Kletterwand...


natürlich eine echte Ritterrüstung..



und am Ende wurde die Bühne geentert und die Ruhe genossen...


Wundert Euch bitte nicht, dass die Bilder alle so aussehen als ob ich immer am Laufen war..ihr müsst Euch das so vorstellen: da sind ein paar Hundert Menschen, Agnes mittendrin, sie sieht plötzlich etwas interessantes und läuft da hin, ohne zu schauen wo ich bin oder einen Gedanken daran zu verschwenden, dass sie mich nicht wieder finden würde...von daher trifft es schon ganz gut dass ich nur am Laufen war :-D

Wir haben noch lange nicht alles gesehen und ausprobiert, wir kommen auf alle Fälle wieder. Es gibt z.B. noch einen Drachen in dessen Haut man schlüpfen kann, verschiedene Dinge zum basteln, Holzschwerter zum kämpfen und ein Kettenhemd zum anziehen. Schaut doch mal auf der Seite vorbei, da findet ihr alle Infos und das tolle Programm. Die Ausstellung ist ab heute bis zum 8. April 2018 zu sehen...es lohnt sich !



Freitag, 29. September 2017

Das A-Team im Urweltmuseum Hauff, Holzmaden

Agnes findet Dinosaurier momentan sehr spannend und da haben wir von einer Freundin den Tip vom Urweltmuseum Hauff in Holzmaden bekommen. Von hier aus ist es ca eine dreiviertel Stunde zu fahren und so war das perfekt für einen Sonntagsausflug nach dem Gottesdienst.

Schon beim Aussteigen wurden wir von 2 gigantischen Dinos begrüßt, sie hat sie zuerst gar nicht gesehen bis ich ihren Blick nach oben grichtet hab ;-)









In der Aussenanlage gibt es einige der Urweltbewohner zu bestaunen. Nur hat sie nicht verstanden dass man nicht über den Zaun klettern darf zum Streicheln..




Innen werden viele Fossilien gezeigt, wie sie entstanden sind und warum sie so gut erhalten blieben. Man kann sich auch einen Film dazu ansehen. 

 Wir saßen dann einige Zeit vor einem wirklich rießigem Fossil von einem  Ichthyosaurier, ich hab mir vorgestellt wie die Erde damals vor ca 200 Millionen Jahren aussah und wie sie wohl in ein paar Millionen Jahren aussehen wird. Dass diese Zeit die wir hier verbringen dürfen nicht mal ein Fingerschnipser ist und von uns nicht viel zurück bleiben wird, warum wir es uns dann manchmal gegenseitig so schwer machen und nicht einfach dafür sorgen dass es uns allen und unserer Umwelt gut geht...

Ob in ein paar Millionen Jahren Menschen vor Schaukästen stehen, in denen präparierte Kinder mit Down Syndrom oder anderen Behinderungen zu sehen sind weil es das schon in ein paar Jahren nicht mehr gibt? Oder dargestellt wird wie frühere Lebensformen aussahen als Famile und man in ein paar Jahren nur noch polyamor und in Rudeln oder wie auch immer lebt?  Ich schweife ab :-D


Ganz fasziniert war sie dann auch vom kleinen Shop und als sie eine Kiste mit verschiedenen Kunststoff Dinos gesehen hat , fing sie an zu sortieren..


Auf dem Heimweg haben wir noch an der Kugelmühle in Neidlingenangehalten.
Dort werden immer noch Murmeln aus Jura Marmor hergestellt.



Damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende. Ich bin schon total gespannt auf morgen, wir wurden nämlich  zur Eröffnung der neuen Ritter Ausstellung im Museum Neues Schloss in Stuttgart eingeladen.
Bericht folgt.....

Dienstag, 26. September 2017

das A-Team im Disney Mitmachkino

Am 10. September fand zum 5. mal bundeweit das Disney Mitmachkino statt. Unser Kino in der Nähe machte mit und deshalb waren wir natürlich dabei ;-)


Eine Stunde lang gibt es Kurzfilme von Disney Junior, zwischendrin wird getanzt, geklatscht und geschrien...Agnes war so begeistert, Bilder gibts davon nicht weils einfach zu dunkel war...


Sie ist ja Fan von Sophia die Erste, Vaiana, Winnie Pooh und natürlich Mickey by himself mit seinen besten Freunden Minnie, Daisy, Goofy, Donald und Pluto.


In einer Geschichte war dann auch noch DocMc Stuffins dabei, da hielt sie nix mehr auf dem Sessel..


Die Besucher um uns herum hatten auch jede Menge Spaß, drei mal dürft ihr raten wer am lautesten klatschte, schrie und lachte ;-) es war ein toller Nachmittag und wir freuen uns schon auf eine Wiederholung...

Montag, 25. September 2017

Unser Besuch im Playmobil Funpark


Wir sind gern unterwegs und so hat uns vor ein paar Wochen der Playmobil Funpark in Zirndorf bei Nürnberg gerufen ;-) Ich war das letzte Mal vor ca. 17 Jahren mit meinem Großen dort und bin immer noch absolut begeistert!




Inzwischen wurde natürlich vergrößert, es gibt sogar ein angrenzendes Hotel und größere Parkhäuser. Da wir uns ein Wochenende in den Ferien ausgesucht hatten, war der Park sehr gut besucht. 


Toll finde ich dass es nix elektronisches gibt. Alle Spielwelten sind in Lebensgröße aufgebaut und man kann sich richtig austoben.



Es gibt rießige Spielplätze, neu ist ein großer Wasserspielplatz.



Die großen Playmobil Figuren haben es ihr besonders angetan, sie hat sie umarmt und war kaum weg zu bekommen.


 Sie ist geklettert, gelaufen und gerutscht wie ein Weltmeister und hat sich sogar getraut, über die Wasserbrücke zu laufen.





Im Indoor Bereich der auch im Winter geöffnet ist gibt es auch alle Themen zum selber spielen und ausprobieren.


 Das Prinzessinenschloss kannte sie schon von einer Freundin und wurde ausgiebigst bespielt. Es hätte auch entspannt sein können wenn es nicht so übermotivierte Eltern, nein, eigentlich nur Mamas, gibt, die denken, ihr Töchterlein hätte ein Recht auf einen Platz ganz für sich alleine. So hat z.B. eine Frau versucht, Agnes einfach weg zu schupsen. Aber da kennt sie mich schlecht :-D Ich bin dann dazwischen als sie auf sie eingeredet hat und das Ergebnis war dass wir einen Platz für uns hatten ;-)


Natürlich darf der Shop nicht fehlen und Agnes hätte sich schon das ein oder andere ausgesucht...



 Sie durfte dann den Spielplatz mit nach Hause nehmen und ich denke zum Geburtstag wird es noch etwas von Playmobil geben..


Dienstag, 19. September 2017

Endlich habe ich es gewagt...


Schon seit ein paar Monaten schleich ich um das zweite Kinderzimmer herum und überlege wie ich es am Besten nutze.
Dann kam ein Schimmelfleck zum Vorschein, Außenwand, und natürlich lag es am Lüften und dass ein Schrank tatsächlich nicht mit einem Abstand von 10cm an der Wand stand..nun gut..der Schaden ist fachmännisch behoben und eigentlich hätte ich los legen können.

Die Idee war,  dass Agnes das größere Zimmer bekommt, neue Farbe, großes Bett usw. und ich nehm das kleinere Zimmer als Schreib- und Nähzimmer. Farbe habe ich gekauft, nach laaangem Überlegen entschied ich mich für Brombeer, Karamel und Gold. 

Tja, und dann stand alles da, inklusive Malerkittel, Abklebeband, Pinsel und Farbrollen.
 Das Zimmer blieb aber unberührt.  Ok, unberührt trifft `s nicht so ganz ;-) Aussortierte Sachen stapelten sich neben Kartons mit Stoffen, das neue Laufrad und der Puppenwagen wurden deponiert weil`s  ja praktisch ist, Spielsachen für die Kleiderkammer und und und…Dann waren da ja noch die Gedanken wie:
  • braucht sie überhaupt schon ein großes Bett? 
  • Wenn ja, welches? Welche Größe? Mit Rausfallschutz oder ohne? 
  • Bleibt sie dann liegen oder steht sie auf und macht irgendwas Lustiges während ich schlafe?
  • Spielt sie dann auch im Zimmer?
  • Wie nimmt sie die Veränderung an?
  • Wie will ich mir mein Zimmer einrichten?
  • Lohnt es sich überhaupt? Vielleicht ziehe ich ja plötzlich um?
Also wurde es vertagt auf irgendwann. Ist ja auch bequemer.

Dann kam der Wendepunkt. Sie hat bis vor kurzem noch einen „Duzi“ (Schnuller) gebraucht, ich dachte, wenn es so weitergeht hat sie den noch in der Schule. Also eines Abends war er verschwunden..einfach so..sie hat ihn gesucht, nach ihm gerufen und ging dann ohne schlafen. Einfach so..ohne weinen..ohne Drama.

Da wurde mir klar, ich hab das Problem mit der Veränderung.  Im Urlaub habe ich beschlossen, jetzt ist Schluss mit rumeiern, es muss sich einiges ändern damit es besser werden kann und damit es vorwärts geht.

Die Gelegenheit war günstig als sie ausnahmsweise zwei Tage bei  ihrem Vater war. Ich nach der Arbeit zu Ikea, Bett und Matratze gekauft, einen Eimer weiße Farbe, ab nach Hause und das Zimmer leer geräumt. Ich dachte es wäre fast leer :-D  Die Wohnung sah aus wie wenn eine Bombe eingeschlagen hätte.
 Das kennt wohl jeder ;-)


Am nächsten Abend gestrichen und Möbel zusammengebaut, eine halbe Stunde bevor sie kam war es soweit bezugsfertig, dass sie darin schlafen konnte.

so sah ihr altes Zimmer aus: 


da war das neue Zimmer leer und frisch gestrichen:


hab bestimmt 10 verscheidene Möglichkeiten ausprobiert wie ich alles stell (Filzgleiter machen es möglich :-D )


 Fertig !


Sie sah es, sagte: „WOW“ und fing an die Sachen in ihr altes Zimmer zu räumen..

Dann fand sie es doch ganz toll, ein großes Bett mit großer Decke zu haben und kuschelte sich ein.

Weiß habe ich es gestrichen da wir lieber Bilder an die Wand hängen bzw. Tinkerbell  und ich lieber keine Experimente machen wollte.

Dann haben wir noch einen ganz tollen selbstgebauten Schrank einer lieben Freundin bekommen, der hat genau die richtige Größe, ist so stabil, kippsicher und durchdacht, ein Traum.

 Das ist der geniale Schrank:


Zusammen haben wir ihre Spielsachen eingeräumt und seitdem ist es wirklich IHR Zimmer, sie zieht sich darin zurück, holt sich ein Puzzle raus und macht es alleine an ihrem Tisch.  Die ganzen  Sorgen über nächtliche Aktivitäten waren total unbegründet.


Sie macht momentan so viele Fortschritte, sei es von der Sprache, vom Verständnis, sie trinkt aus einem Strohhalm!!!  Und das ganz einfach so…

Jetzt kann ich noch mein Zimmer einrichten und dann ist es wirklich MEINE bzw. die Wohnung vom A- Team. Ich freu mich drauf ;-)